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Persönliche IT-Betreuung: Warum Sie bei uns keine Nummer sind

Bei großen Anbietern sind Sie Ticket #47293. Bei uns kennt Ihr Techniker…

Das Callcenter-Problem: Wenn „Support“ nur ein Wort ist

Sie kennen es wahrscheinlich aus eigener Erfahrung: Etwas funktioniert nicht. Sie rufen die Hotline an. Nach 20 Minuten in der Warteschleife – untermalt von synthetischer Musik und dem Hinweis „Ihr Anruf ist uns wichtig“ – erreichen Sie jemanden, der Ihr Unternehmen nicht kennt.

Sie erklären zum dritten Mal Ihre Infrastruktur. Der Techniker stellt Fragen, die in Ihrer Akte stehen sollten. Man eröffnet ein Ticket. Sie bekommen eine automatisierte E-Mail: „Wir melden uns innerhalb von 24 Stunden.“ Nach 48 Stunden haben Sie immer noch keinen Rückruf bekommen.

Das ist die Realität bei den meisten großen IT-Dienstleistern und Managed-Service-Providern. Sie sind eine von 500 Kundennummern. Der Techniker, der heute dran ist, hat Ihre Akte noch nie gesehen. Und morgen ist ein anderer dran.

Unser Ansatz: Ein Ansprechpartner, der Sie kennt

Bei bcsNetCom hat jeder Kunde einen festen Ansprechpartner. Nicht einen „zuständigen Bereich“, nicht ein „Team“, sondern eine konkrete Person mit Name, Handynummer und Gesicht.

Dieser Techniker kennt:

  • Ihre komplette IT-Infrastruktur – jeden Server, jeden Switch, jeden Access Point, jede Konfiguration. Er weiß, welcher Port an welchem Switch zu welchem Büro führt.
  • Ihre Mitarbeiter – wer technisch versiert ist und wer Unterstützung braucht. Wer den Drucker immer falsch einstellt und wer den eigenen PC selbst reparieren kann.
  • Ihre Geschäftsprozesse – welche Systeme geschäftskritisch sind, wann Hauptsaison ist, wann Updates besser nicht eingespielt werden.
  • Die Geschichte Ihrer IT – was wurde wann warum so gemacht. Welche Entscheidungen haben funktioniert, welche nicht. Welche Eigenheiten Ihre Altsysteme haben.

Das bedeutet: Wenn Sie anrufen, müssen Sie nichts erklären. Wir wissen, worum es geht. Und wir können sofort handeln – weil wir den Kontext bereits haben.

Was persönliche Betreuung in der Praxis bedeutet

Reaktionszeit: Minuten statt Tage

Kein Ticket-System, das Ihre Anfrage in eine Prioritäts-Queue schiebt. Ihr Techniker bekommt den Anruf direkt auf sein Telefon. Bei kritischen Problemen (Server down, Ransomware-Verdacht, Netzwerkausfall) starten wir die Fernwartung innerhalb von 15 Minuten. Nicht innerhalb von 4 Stunden oder „am nächsten Geschäftstag“.

Proaktive Wartung statt Feuerlöschen

Wir warten nicht, bis etwas kaputtgeht. Regelmäßige Vor-Ort-Besuche (typischerweise monatlich oder quartalsweise), bei denen wir:

  • Alle Systeme auf Aktualisierungen und Sicherheitspatches prüfen
  • Festplattenkapazitäten und Performance-Trends analysieren
  • Backup-Integrität testen (nicht nur prüfen, ob das Backup läuft, sondern ob sich daraus wiederherstellen lässt)
  • Firewall-Logs auf Anomalien durchsehen
  • Mit Ihnen über anstehende Veränderungen sprechen (neue Mitarbeiter, neue Software, Umzugspläne)

Ehrliche Beratung statt Upselling

Wenn Ihre aktuelle Lösung funktioniert, sagen wir das. Wir verkaufen Ihnen keinen neuen Server, nur weil er mehr Marge bringt. Wir empfehlen kein Upgrade, das Sie nicht brauchen. Und wenn ein Problem mit einem kostenlosen Open-Source-Tool lösbar ist, empfehlen wir das – statt ein teures Lizenzprodukt.

Hanseatische Ehrlichkeit ist keine Marketingphrase. Es ist die Grundlage für eine langfristige Geschäftsbeziehung – und das ist unser Geschäftsmodell.

Vor Ort in Hamburg

Wenn Fernwartung nicht reicht, sind wir da. Nicht in 3 Werktagen, sondern oft am selben Tag. Unser Team sitzt in Hamburg, nicht in einem Shared-Service-Center in Rumänien oder auf den Philippinen. Wir kennen den Weg zu Ihrem Büro, wir kennen die Parksituation, und wir bringen unseren eigenen Kaffeebecher mit.

Die versteckten Kosten von „billigem“ IT-Support

Große Provider locken mit niedrigen Monatspauschalen: 15 € pro Arbeitsplatz, alles inklusive. Was sie nicht erzählen:

  • Ausfallzeiten kosten echtes Geld: Jede Stunde, die Ihr System steht, kostet Sie Produktivität. Bei 30 Mitarbeitern und einem durchschnittlichen Stundenlohn von 40 € sind das 1.200 € pro Stunde Stillstand. Ein Tag Ausfall: 9.600 €. Das ist mehr als ein Jahr persönliche IT-Betreuung.
  • Wissensverlust bei jedem Technikerwechsel: Wechselnde Techniker bedeuten, dass jedes Mal von vorne angefangen wird. Sie erklären zum fünften Mal, warum Ihr ERP-Server nur über Port 8443 erreichbar ist.
  • Fehlentscheidungen durch Unkenntnis: Wer Ihre Infrastruktur nicht kennt, trifft schlechtere Entscheidungen. Ein falsches Update auf dem falschen Server zur falschen Zeit kann Tage kosten.
  • Kein Präventivschutz: Günstige Provider reagieren nur auf Probleme. Proaktive Wartung ist nicht im Paket enthalten – oder kostet extra.

Für wen ist persönliche IT-Betreuung das Richtige?

Unsere Kunden haben typischerweise 10 bis 150 Arbeitsplätze. Groß genug, dass IT-Ausfälle richtig wehtun. Klein genug, dass eine persönliche Beziehung möglich und sinnvoll ist.

Branchen, die besonders von persönlicher Betreuung profitieren:

  • Anwaltskanzleien und Notariate: Vertraulichkeit, Compliance, digitale Aktenführung
  • Arztpraxen und Medizintechnik: Patientendaten, KV-Abrechnung, Verfügbarkeit
  • Handwerksbetriebe: Pragmatische, schnelle Lösungen, Branchensoftware
  • Ingenieurbüros: Spezialisierte Software (AutoCAD, Revit), Leistungshardware
  • Handelsbetriebe: ERP, Warenwirtschaft, E-Commerce-Integration

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